

| 24-Stunden-Geländespiel |
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Sophie berichtet über das 24-Stunden-Geländespiel auf dem Sommerlager 2007 an der Ostsee. Das 24-Stunden-Geländespiel Das 24-Stunden Geländespiel dauerte tatsächlich fast 24 Stunden lang. Es ging um 2 verfeindete Abenteuergruppen, die beide nach Australien zu dem Overrangerwettbewerb fahren wollten und dafür Geld brauchten. Das ganze fing nach einem deftigen Mittagessen an, als wir in 2 Abenteuergruppen geteilt wurden. Alle, bis auf die Wölflinge (die kleinsten von uns) packten das nötige Zeug für eine Nacht im freien zusammen. Das heißt: Schlafsack, Isomatte, Zahnbürste & Schlafanzug. Dann begaben sich die beiden Gruppen in 2 verschiedene Richtungen und stapften in den Wald um ein Lager zu bauen, welches aus im Kreis aufgestapelten Stöcken bestand. Selbstverständlich besaß jede Abenteuergruppe auch eine Fahne, die an einem Stock angebunden wurde. Die erste Aufgabe bestand für beide Gruppen darin, die eigene "Taube" zu fangen, die eine wichtige Botschaft bei sich trug. Allerdings war dies gar nicht so leicht, da sie irgendwo im Wald herumirrte und vor uns weglief. Schließlich umzingelten wir sie und nahmen ihr die verschlüsselte Botschaft ab. Die bestand aus Morsezeichen, aber da wir ja Pfadfinder sind, war dies kein Problem für uns. Das Wort lautete "Dschungelbuch" und wir erfuhren, dass wir abends passend dazu ein Theaterstück oder ähnliches vor der Jury aufführen sollten, um ein Abendessen zu bekommen. Die zweite Aufgabe war, möglichst schnell den Antiquitätenhändler zu finden, der eine interessante Information für uns hatte. Gleichzeitig konnte man noch die Fahne der anderen Abenteuergruppe klauen, da die auf so einem Wettbewerb für jede Gruppe sehr wichtig war. Denn was soll eine Abenteuergruppe ohne Fahne? Als wir den Antiquitätenhändler fanden, erzählte er uns, dass er besondere Flaschen braucht und uns für diese gut bezahlen würde, da wir ja Geld brauchen würden. Doch wir sollten uns beeilen da die andere Gruppe ebenfalls schon Bescheid wusste. Abends führten wir unser eingeübtes Stück auf, aber da leider die andere Gruppe etwas besser war, bekam die das bessere, warme Abendessen und wir nur Brot. Da es schon dunkel geworden war, machten wir uns zurück auf den Weg zu unserem kleinen Lager. Allerdings blieben die Wölflinge beim Zeltlager, um ganz normal im Zelt zu schlafen. Wir liefen quer durch den Wald zu unsrem Lager und da es stockdunkel war und wir kein Licht hatten, dauerte es bestimmt eine halbe Stunde, bis wir unser Lager gefunden hatten und schlafen konnten. Am nächsten Morgen standen wir früh auf um unser Frühstück zu suchen, welches im Wald verteilt lag. Da die andere Gruppe verschlafen hatte, konnten wir alles mitnehmen. Nach dem Frühstück kamen die Wölflinge wieder hinzu und die dritte Aufgabe konnte starten: Jede Gruppe bekam einen Topf voll mit Bonbons. Jeder durfte nur ein Bonbon transportieren und zu der Flaschenverkäuferin bringen. Hatte man 10 Bonbons zu ihr gebracht, bekam man eine Flasche. Doch das war nicht so einfach, da die andere Gruppe dies natürlich zu verhindern versuchte und einem das Bonbon versuchte wegzunehmen. Ein Bonbon von der Gegnergruppe zählte also doppelt. Natürlich konnte man die ganze Zeit immer noch die Fahne der anderen Gruppe klauen. Doch da am Ende die andere Abenteuergruppe mehr Flaschen gekauft hatte und daher auch mehr Geld vom Antiquitätenhändler bekam, hatte diese Gruppe gewonnen.
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