

| In den Schluchten des Tarn |
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Bei der Sommerfahrt nach Südfrankreich gab es neben den Sippen auch eine Führergruppe. Hier der Bericht.
Unsere Route führte uns im Uhrzeigersinn einmal um die Hochebene zwischen Tarn und Jonte herum. Auf den ersten Kilometern drückten uns noch unsere schweren Rucksäcke (bei Marc: 120 kg [mit Marc]) noch zu Boden, doch schon bald hatten wir uns an die Last gewöhnt und marschierten fröhlich immer höher am Hang entlang, bis es Abend wurde und der Weg endete. Bei einem Bauernhof auf halber Höhe fanden wir Wasser und ein einigermaßen gerades Stück Erde zum kochen und schlafen.
Am nächsten Morgen kamen wir nach kurzem Marsch auf einen sich in Serpentinen den Hang hinaufwindenden Weg, der direkt zur Hochebene führte. Hans, Henning und Roman liefen den Berg hinunter nach Florac, um einige Dinge einzukaufen. Sie belohnten sich mit einem kühlen Bad für den anstrengenden Abstieg.
Nach einer Mittagspause stiegen wir auf die Hochebene hinauf. Dabei überholten wir zu Fuß eine ca. 20köpfige Gruppe Mountainbikerinnen, die ihre Mountainbikes schoben! Endlich waren wir oben angekommen. Bevor man sich's versah, war eine Packung Aldi-Dauerbonbons geleert. Dann ging es weiter. Ein auf der Karte verzeichneter Dolmen war nicht zu besichtigen, da er nicht auffindbar war. Bei einem Bauernhof fragten wir nach oeufs, wurden jedoch enttäuscht. Wir bekamen nur einen Schlafplatz, das war aber fast noch besser, weil es in der Nacht ziemlich regnete.
Eine Nachtruhe und ein Frühstück später brachen wir auf. Unser Weg führte uns relativ weit ins Innere der Hochebene. Die Landschaft unterscheidet sich stark von der an den Flüssen: Es sieht ein bißchen wie im Schwarzwald aus, nur sind die Berge flacher und es gibt weniger Bäume und weniger bzw. gar kein Wasser. Auf der Karte waren zahlreiche Ortschaften verzeichnet, doch meist waren sie bereits vor Jahren verlassen worden und zerfallen. Immerhin ist es dort stellenweise so flach, daß sich einige Segelflieger einen Flugplatz anlegen konnten.
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Ein gutes Stück des Weges liefen wir einen längeren Abhang hinunter, während scheinbar greifbar nahe über uns Segelflieger hinwegzogen. Am Ende des Hanges befand sich das Dörfchen Nivoliers. Hier fragten wir bei einem alten Bauern nach einem Schlafplatz, und er zeigte uns ein hübsches Steingebäude, das wohl einmal ein Schafstall war, was wir dem eigenartigen, braunen Bodenbelag entnahmen. Immerhin war es ein Dach über dem Kopf. Zum Abendessen (es war nämlich Sonntag) brieten wir uns Pfannkuchen, genauer: 1 cm dicke Teigplatten, die wir mit allerlei guten Beilagen verzehrten. Ein schöner Abend, dem eine unruhige Nacht folgte. Julie und Henning entflohen nach draußen.
Montag: Eine neue Woche. Zu Mittag erreichten wir Drigas und quartierten uns einfach auf einem Campingplatz ein, dessen sanitäre Einrichtungen wir ausgiebig nutzten und dann entschwanden, um nicht bezahlen zu müssen. Die Sonne brannte unerbittlich auf uns herab, während wir uns eine glühende Asphaltstraße entlang nach Arven Armand kämpften, einer großen Tropfsteinhöhle, bei der wir uns eigentlich erst am Mittwoch mit den anderen Haijkgruppen treffen sollten. Nach kurzer Diskussion einigten wir uns darauf, die Höhle noch am gleichen Tag zu besichtigen, um Zeit zu sparen. Wir stärkten uns erst mal mit einem Eis, stellten unser Gepäck in der Eingangshalle ab und fuhren dann mit einigen anderen Turis in einer Gruppe unter Tage. Die Höhle erinnerte in ihren Dimensionen an den Kölner Dom. Der größte Stalagmit war 25 m hoch und wächst bereits seit 250.000 Jahren... In der Höhle finden in unregelmäßigen Umständen Konzerte statt. Leider kamen wir einen Tag zu spät: Gerade vorher hatte eine Percussion-Gruppe aus Strasbourg gespielt. Die Akustik und die gesamte Wirkung von Musik in so einer Höhle müssen faszinierend sein.
Wieder an der Oberfläche, beschlossen wir, zunächst einmal zu kochen und dann weiterzuziehen. Mit fortschreitendem Abend wurde aber leider der Himmel immer schwärzer, es zog ein Gewitter auf. So mußten wir die Nacht in einer Art Rasthütte verbringen, was uns aber nicht ganz ungelegen kam. Denn so kamen wir in den Genuß, hinterher folgendes in unserem trockenen Haijkbuch lesen zu können:
Der Himmel bot ein wunderschönes Farbenspiel. Das Licht schien über die Wiesen und Sträucher einen warmen, gelb-rosa Schleier zu ziehen. [...] Während im Westen der Himmel noch in rosa bis violette Farbtöne getaucht war, zog im Osten ein ganz anderes Schauspiel unsere Blicke auf sich: Zuerst sahen wir nur Wolkenblitze. Sie durchzuckten den Himmel, der für Sekunden durch ein rotes und gelbes Flammenmeer erleuchtet wurde. {mospagebreak} Am nächsten Morgen ließen wir an der Kasse der Grotte eine Nachricht an die uns folgenden Gruppen zurück, damit die sich nicht wunderten, wo wir denn blieben; dann ging's weiter. In Hielzas kauften wir bei einer Käserei frisches Brot, pur-porc-Wurst und Landkäse... hmmm! Dies alles verzehrten wir einige Zeit später in Hielzas, einem winzigen Örtchen, wo wir uns im Garten eines - so schien es uns - unbewohnten Hauses niederließen. Nach kurzer Zeit, wir waren mitten beim Essen, nahte auf dem Wanderweg aus der anderen Richtung eine Gruppe Wanderer. Es waren die Sippen Aschanti und Grizzly in Begleitung von Julian. Während wir uns noch unterhielten, kamen auch die Besitzer des von uns für unbewohnt gehaltenen Hauses zurück und stellten fest: "Vous etes chez nous!" So machten wir, daß wir weiterkamen, nachdem wir uns verabschiedet hatten.
Wir bewegten uns wieder auf den Rand der Hochebene zu, um am nächsten Tag ins Tal hinabzusteigen. Heute wollten wir noch einen berühmten steinernen Brückenbogen ansehen, fanden leider aber die richtige Abzweigung nicht und erreichten unverrichteter Dinge Cassagnes. Hier kauften wir noch Marmelade ein und ließen uns dann auf einer Wiese nieder, wo wir übernachten wollten.
Als wir gerade beim Abendessen saßen, kam ein Pferd heran und schnüffelte an unserem Gepäck herum. Hans, passionierter Reiter, schaffte es schließlich, das neugierige Vieh zu vertreiben. Die Ruhe währte jedoch nur kurz: Einige Minuten später kam das Pferd zurück und hatte diesmal sogar Verstärkung mitgebracht, ein zweites Pferd, das eine lange Leine hinter sich herzog. Indem es einmal um uns herumlief, zog es eine Schlinge um uns, und wir mußten aufspringen, um nicht in dem Seil hängenzubleiben. Leider hatte Ferdi dabei weniger Glück und fiel auf einen spitzen Stein, der sich in sein Knie bohrte. Das mußte erstmal versorgt werden. Schließlich wurden wir mit Hilfe eines Bauern die blöden Pferde doch noch los, und wir konnten uns Schlafen legen. - Eines der Pferde kam übrigens in der Nacht noch mal zurück, aber da es sich friedlich verhielt, unternahmen wir nichts.
Am nächsten Morgen wollten wir endgültig von der Hochebene ins Tal hinuntersteigen. Leider stimmte die Karte nicht ganz mit unserer Realität überein: Der Weg wurde immer steiler und endete plötzlich ganz. So mußten wir uns durchs wildeste Unterholz kämpfen und kamen erst eine gute Stunde später, zerkratzt und zerschunden, auf dem eigentlich angestrebten Ziel im Tal an.
Wieder in der Zivilisation, wollten wir zuerst einmal in Le Rozier einkaufen und dort auch Mittagspause machen. Wenn möglich am Tarn - fließendes Wasser hätten wir alle mal gebrauchen können... Leider aber waren sämtliche Uferstellen von Campingplätzen belegt. Wir liefen ein Stück den Tarn entlang in der Hoffnung, doch noch eine passende Stelle zu finden, doch da kam nichts. Also wollten wir auf die andere Seite überwechseln. Dazu hätten wir den Weg ins Dorf zurückgehen müssen und eine Brücke benutzen können (Hennings Vorschlag), oder wir könnten auch direkt hier über den Fluß setzen (Julies Vorschlag).
Roman ging sofort auf Expedition und fand nach einer halben Stunde eine geeignete Stelle, an der wir mit Landungsbooten, Halteseilen und Pontonbrücken tatsächlich hätten übersetzen können. Leider hatten wir all das nicht mit bei. Also auf die harte Tour! Während einige noch zögerten, die anderen sich lautstark beschwerten über das große Risiko und der Rest bereits unterwegs war, kam Julie auf die geniale Idee, eine Schar (im Kanu) vorbeikommender Franzosen zu fragen, ob sie uns vielleicht helfen könnten. Konnten sie, und in Kürze war alles Gepäck trocken auf der anderen Seite.
Auf der anderen Flußseite waren wir an einer Sandbank angelandet; hier kochten wir unser Abendessen und zogen erst spät abends wieder auf dem Weg entlang, den wir am Mittag bereits zurückgelegt hatten, bis wir bei einigen verfallenen Hütten ankamen und uns in eine Scheunenruine zum Schlafen hinlegten. Die herabfallenden Steine werden nicht erwähnt - schließlich wurde keiner verletzt -, nur Männles Fähigkeit, von einer Sekunde auf die nächste wieder einzuschlafen, soll am Rande Erwähnung finden.
{mosimage} {mospagebreak} Am nächsten Morgen (es war Donnerstag, der 1.8.96) starteten wir früh in Richtung Les Vignes, kamen dabei in die Mittagshitze und schworen uns, nie wieder im brennenden Sonnenschein zu laufen. In Les Vignes fanden wir einen Campingplatz. Dort machten wir Mittagspause im Schatten eines großen Baumes, badeten und ließen es uns so richtig gut gehen. Irgendwann entdeckte dann jemand mit wahren Adleraugen auf der anderen Seite des Flusses die Karibus mit Tille. Wir alle waren begeistert von seinem Vollbart und beschlossen, dem Abend gemeinsames zu verbringen. Dafür kauften wir ein und verließen dann - eher unfreiwillig - unsere Raststätte. Direkt am Tarn, auf einem Parkplatz, ließen wir uns nieder, tranken Glühwein, sangen ein paar so richtig rauhe Lieder (überwiegend Männer, keine Gitarre)... es war ein richtig schöner Abend.
Deshalb brauchten zumindest wir ein bißchen länger am nächsten Morgen mit dem Aufstehen. Das ging dann aber plötzlich ganz schnell, als wir sahen, wie schwarz der Himmel plötzlich war. Aber auch wenn wir nicht nach oben geguckt hätten, hätten uns die orkanartigen Sturmböen, die über den Parkplatz fuhren, sicherlich darauf aufmerksam gemacht. Bald darauf fing es so richtig an zu regnen. Glücklicherweise standen wir zu diesem Zeitpunkt bereits unter einer Terrasse im Trockenen.
Nachdem das schlimmste vorbei war, liefen wir weiter. Kurz hinter dem steilsten Stück fanden wir Golo und Markus im Wald, ihnen war schlecht geworden und ihre Gruppe hatte sie zurückgelassen... dafür gab es irgendeinen Grund, aber der ist dem Schreiber im Moment leider entfallen. Jedenfalls erbarmten wir uns ihrer und liefen gemeinsam weiter.
Der Weg schraubte sich am Hang immer weiter hinauf, und wir hatten einen sagenhaften Ausblick auf den Bach tief unter uns, die wogenden Wälder um uns herum... einer der schönsten Augenblicke des Lagers. Kurz darauf stießen wir auf Waldläuferzeichen auf dem Wanderweg. Damit lotsten uns die verbleibenden Rest-Karibus unter Tilles Ägide zu einem von ihnen ausgemachten Lagerplatz - wirklich genial gelegen: Unter eine Überhang, über den die Straße sich schlängelte, unten direkt am Wasser - leise und trocken. Perfekt. Plötzlich schalteten sich noch einige Halogenlampen an, die die gegenüber liegende Felswand erleuchteten. Wir aßen Risotto zum Abendessen und legten uns schlafen. Golo und Markus wurden von Julie mit Wadenwickeln versorgt, weil es ihnen wirklich schlecht ging.
Den nächsten Tag erklärten wir zum Ruhetag. Das war auch nötig, da unsere beiden Kranken inzwischen über 39 °C Fieber hatten. Tille und Julie fuhren mit ihnen im Auto eines bereitwillig Hilfe zusichernden Franzosen aus einem nahegelegenen Hotel zu einem Arzt. Später berichteten sie, der Formel-Eins-Fahrstil des Franzosen hätte sehr zu ihrer Gesundung beigetragen. Jedenfalls sahen sie besser aus, als sie zurückkamen. Wir dagegen verbrachten einen angenehmen Ruhetag mit waschen, baden und faulenzen. Abends gab es Spaghetti Carbonara, und kurz danach war für die meisten der Tag beendet.
Am nächsten Morgen verließen uns die Karibus, und wir waren wieder auf uns allein gestellt. Zu den Fährnissen, die wir auf unserem Weg nach La Malene bewältigen mußten, zählte vor allem Marcs akutes Verdauungsproblem, das uns zahlreiche kurze Pausen bescherte. Auf diese Weise zogen sich drei Kilometer als annähernd tagesfüllendes Programm hin. Irgendwann erreichten wir trotzdem La Malene. Wir eroberten sofort den Dorfbrunnen und verbrachten dort die Zeit bis zum Mittag(Abend?)essen.
Es dämmerte bereits, als wir weiterzogen, und wurde bald so finster, daß wir uns auf die erstbeste Sandbank legten, an der wir vorbeikamen. In einer Stunde hatten wir nur gut einen Kilometer geschafft. - Die Nachtruhe war jedoch nur von kurzer Dauer, da Henning in einer kurzen Wachphase den Himmel sah bzw. die zuckenden Blitze. In Nullkommanix war alles Zeug zusammengepackt, und wir flüchteten uns in den Wald, wo wir erst eine Stunde auf den Beginn und dann zwei Stunden auf Ende des Gewitters warteten. Kaum noch bei Sinnen stolperten wir dann ins Dorf zurück und legten uns schlafen (gegen 6 Uhr morgens). Die erste "Nacht", die wir unter einer Brücke verbrachten.
{mosimage} {mospagebreak} Am nächsten Morgen, wenn man ihn so nennen will, kauften wir noch kurz ein und liefen dann weiter - diesmal jedoch auf der Straße, da uns der Wanderweg inzwischen bekannt war. Trotzdem kamen wir schlecht voran, auch wegen Marcs bereits geschilderten Problemen. Als wir bei St. Chely-du-Tam ankamen, war es Zeit für eine Entscheidung: Marc blieb mit Männle und Henning zurück, sie sollten später versuchen, per Anhalter nachzukommen. Während diese sich einen kurzen Aufenthalt in jenem hübschen Plätzchen gönnten - mit Badepause -, eilten die anderen weiter nach St. Enimie. Dort trafen sie auch die Karibus wieder, mit denen wir uns kurz bezüglich des Abschlußessens berieten. Die drei Zurückgebliebenen versuchten vergebens, ein Auto anzuhalten, und mußten so die ganze Strecke laufen.
Der Weg lohnte sich jedoch, denn St. Enimie ist prinzipiell ein hübsches Städtchen mit einem Stadtkern aus dem 12. Jahrhundert. In der näheren Umgebung befinden sich zahlreiche Felsenklippen, die des Nachts angestrahlt werden, und dazu erklingt klassische Musik. Dieses Spektakel wollten wir natürlich nicht verpassen und suchten uns daher einen Schlafplatz in der näheren Umgebung. Während des Zeltaufbaus und dem Kochen erging Lex sich in absonderlichen Ideen, die selbst gemessen an seinen sonstigen Ideen nur noch als "absonderlich" bezeichnet werden konnten: Er vergrub seinen Rucksack im Sand und markierte die Stelle mit einem Kreuz. Wir wollen darauf nicht näher eingehen. Abends liefen wir ins Dorf zurück, hatten die Musik aber leider gerade verpaßt. Dafür setzten wir uns noch eine Weile an den Fluß und aßen später ein offizielles Eis, während wir durch die Altstadt lustwandelten. Später im Zelt gab es dann doch noch Musik, wenn auch nicht klassisch, aus der nahegelegenen Disko.
Am nächsten Tag war es schon fast vorbei mit der Wanderung, denn diese Etappe führte uns bis kurz vor unseren Campingplatz. Am tollsten an dieser Etappe war Castelbouc, ein halb verfallenes, halb noch bewohntes Dörfchen oberhalb des Tarns. Wir kamen genau in der richtigen Zeit: Nieselregen, leichter Nebel, und dann diese Geisterstadt... es war eine faszinierende, unwirkliche Stimmung.
 Leider gab es hier auch nichts zum Schlafen, und wir liefen weiter. Bald fing es an zu regnen, und zwar so richtig. Es ist anzunehmen, daß wirklich alle naß bis auf die Haut waren. Aber gerade in dieser schwierigen Situation war uns das Glück hold: Wir fanden eine Art leerstehender Jugendherberge, in deren Aufenthaltsraum wir schlafen durften. Mit Strom! Mit Klos! Mit Duschen! Ein besseres Ambiente für unseren letzten Tag hätten wir uns fast nicht mehr wünschen können. Wir aßen Milchreis und erfreuten uns später an einer schönen Tasse heißen Tees.
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Am nächsten Morgen liefen wir zum Abschlußplatz, wo wir als erste und pünktlich ankamen. Auf dem Platz bauten wir unsere Kohte auf - nach Männles Vorschlag direkt unter einem Baum, was er heute noch geil findet, weil sie nicht naß wurde. Die letzten Tage frönten wir im Wesentlichen nur noch dem Müßiggang, leckten unsere Wunden, fuhren auch mal zum Einkaufen (mit dem CVJM-VW-Bus des Platzwartes), fuhren kurz Kanu und hatten noch viel Spaß.
Das Abschlußessen mußte wegen heftigem Regen ins Innere eines schimmligen Zeltes verlegt werden, war aber trotzdem ein krönender Abschluß. Am sehr frühen Morgen des letzten Tages bauten wir alle Zelte ab und transportierten uns und unser Gepäck in den wie immer pünktlich bereitstehenden Pfeiffer-Bus. Damit wurden wir dann nach Karlsruhe zurückgebracht. So gingen die fast drei Wochen Sommerlager dann letztendlich doch sehr schnell vorbei. Es hat allen Spaß gemacht, und die doch anfangs etwas zusammengewürfelte Führergruppe hat sich auch bestens bewährt.
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